Koprostase

Frau mit KoprostaseDie chronische Verstopfung ist ein weitverbreitetes Zivilisationsleiden. Die Krankheit besteht oft trotz verschiedener Therapieversuche über Jahre.

Wird die Verstopfung nicht adäquat behandelt, können daraus ernsthafte gesundheitliche Probleme bis hin zur sogenannten Koprostase entstehen. Bei der Koprostase handelt es sich klinisch um die schlimmste Form einer chronischen Verstopfung.

Umgangssprachlich werden mit diesem Begriff auch Kotsteine bezeichnet, die Diagnose erfolgt über eine Röntgenuntersuchung des Darmes, aber auch über den Tastbefund.

Zur Erhebung der sicheren Diagnose Koprostase ist also auf jeden Fall ein Arztbesuch erforderlich.

 

Bei vorliegender Koprostase sollte immer ein Darmverschluss ausgeschlossen werden

Durch eine unbehandelte chronische Verstopfung verbleibt der Kot länger im Darm, als dies bei einer normalen Verdauungstätigkeit der Fall wäre. Grundsätzlich kann bei einer Koprostase auch ein so genannter mechanischer Ileus, Darmverschluss, die Folge sein, eine durchaus lebensbedrohliche Komplikation. Deshalb muss bei einer Koprostase ein Darmverschluss immer sicher ausgeschlossen werden. Patienten, die unter einer Koprostase leiden, sind meist unfähig, den gesamten Darminhalt zu entleeren. Im Dick- und Enddarm dieser Patienten sammeln sich deshalb mit der Zeit immer größere Mengen an altem Stuhl an. Weil ein Weitertransport dieser Kotmengen durch die normale Darmtätigkeit unterbleibt, findet ein vermehrter Wasserentzug statt.

 

Kotsteine machen eine spontane Darmentleerung fast unmöglich

Dadurch werden diese Kotmengen immer weiter eingedickt und es kommt schließlich zur Ausbildung sogenannter Kotsteine. Diese sind sehr hart und können vom Arzt sogar über die freiliegende Bauchdecke ertastet werden. Eine spontane Stuhlentleerung ist nun nicht mehr möglich, denn der Kotstein verschließt das Darmlumen wie einen Pfropf. Wird jetzt nicht schnell gehandelt, so kann die Koprostase in einen gefährlichen Darmverschluss übergehen. Behandlungen im Selbstversuch, beispielsweise mit Abführmitteln, sind in diesem Stadium der Erkrankung unbedingt zu unterlassen. Die Behandlung der Koprostase gehört deshalb unbedingt in die Hände eines erfahrenen Facharztes.

 

Die Therapie

Die Behandlungsmöglichkeiten ergeben sich bei der Koprostase aus deren Schweregrad. Zum einen wird der Arzt versuchen die Kotsteine mithilfe von speziellen Einläufen aufzulösen, zum anderen ist aber auch ein manuelles Ausräumen des Enddarminhaltes klinisch angezeigt. Eine Stuhlausräumung ist nicht nur für alle daran Beteiligten sehr unangenehm, sondern für den Patienten auch äußerst schmerzhaft. Bei dem Eingriff muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der empfindliche Schließmuskel nicht beschädigt wird. Nach erfolgreicher Entfernung der Kotsteine muss in der Regel eine adäquate orale Therapie nachgelagert werden, diese besteht vor allem in einer Art Darmspülung mit verschiedenen sanft wirkenden Abführmitteln. Darüber hinaus wird es allerdings auch erforderlich sein, die erneute Bildung einer Koprostase zu verhindern. Wichtigstes Kriterium dabei ist eine angemessene Behandlung zur Regulierung der Stuhlfrequenz.

 

Vorbeugung von Koprostase durch Verzicht auf Rauchen und Alkohol

Um die Koprostase erfolgreich vorbeugen zu können, ist es wichtig, dass man auf ein paar elementare Dinge achtet. Zum einen ist es sehr wichtig, auf seine Ernährung zu achten. Man sollte sich überwiegend ballaststoffreich, ausgewogen Kohlenhydrat arm und fettarm ernähren. Zum anderen ist es wichtig, dass auf körperschädigende Einflüsse, wie Zigaretten und Alkohol verzichtet wird. Wie genau du es als Raucher schaffen kannst, damit aufzuhören erfährst du auf der Seite www.nicht-raucher-formel.de. Durch den Verzicht auf das Rauchen und den Alkohol kann man einen chronischen Blähbauch und Verstopfungen vorbeugen. Neben einer zusätzlichen, gesunden Ernährung, sollte man auch auf eine ausreichende Bewegung achten. Dadurch lockert sich der Bauch und somit auch die Verstopfung (Koprostase). Probiere auch mal ein paar Entspannungsübungen aus, um die Koprostase vorzubeugen.

 

Durch eine Verstopfung entstehen Hämorrhoiden

Die sogenannte Koprostase entsteht in der Regel durch eine chronische Obstipation und kann sehr schmerzhaft sein. Eine Obstipation, ist als Verstopfung bekannt. Dies kann mehrere Gründe haben. Die Obstipation/Koprostase entsteht durch eine überwiegende ballaststoffarme und träge Ernährung. Wenn man sich dazu auch noch kaum bewegt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daran zu erkranken. Neben der Koprostase kann es vorkommen, dass weitere Darmerkrankungen auftreten. Zu diesen Darmerkrankungen zählen Hämorrhoiden, Verwachsungen, Abszesse oder im schlimmsten Fall, Tumore. Weitere Informationen zum Thema Hämorrhoiden findest du auf der Seite www.haemorrhoiden-formel.de Versuche dich richtig zu ernähren und dich ausreichend zu bewegen, um eine Verstopfung auf alle Fälle vorzubeugen. 

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